SV Buckenhofen erhält "Silberne Raute" vom BFV
Hohe Ehrung für einen vorbildlich geführten Verein. Der SV Buckenhofen wurde — wie schon kurz berichtet — als erster Verein im Fußball-Spielkreis Erlangen/Forchheim vom bayerischen Verband (BFV) mit der „Silbernen Raute“ ausgezeichnet.

Für dieses „BFV-Qualitätssiegel“ muss der Verein, wie der BFV-Ehrenamtsbeauftragte Georg Distler in seiner Würdigung unterstrich, einige Auflagen erfüllen. Sein Jugend-Angebot muss aus der Masse herausragen und es müssen genügend ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Spartenübergreifend darf im Vereinsangebot die Prävention nicht zu kurz kommen und auch das Breitensport-Angebot muss sich sehen lassen können.

All dies war, wie Distler unterstrich, bei der Buckenhofener Bewerbung problemlos nachzuweisen. Distler ermunterte im Forchheimer Ratssaal die Vertreter der „Buckis“, sich schon im nächsten Jahr spätestens um die Verleihung der „Goldenen Raute“, die den Anforderungskatalog nochmals erhöht, zu bewerben. Oberbürgermeister Franz Stumpf, der bei der BFVEhrung als Gastgeber fungierte, freute besonders, dass das Jugend- und Breitensport-Engagement des SV von offizieller Verbandsseite gewürdigt werde.

Stumpf: Nur ein gutes Jugendangebot werde Sportvereinen eine Zukunft garantieren. Am Beispiel Forchheim wies der OB auf den seit 1994 amtlich festgestellten Geburtenrückgang von rund 33 Prozent hin. „Diese Entwicklung kann dazu führen, dass mancher Verein vom Aussterben bedroht sein wird“, lautete seine pessimistische Prognose.

Solches Lob ging den Buckenhofener Vertretern runter wie Öl. Sichtlich stolz wies der Vorsitzende, der zur Ehrung den kompletten Vorstand, den Vereinsausschuss und die Jugendleiter sämtlicher Abteilungen mitgebracht hatte, darauf hin, dass der SV zum Beispiel im Fußball die Jugendabteilung mit den meisten Mannschaften des ganzen Spielkreises unterhält — trotz Konkurrenz von Großvereinen wie dem FSV Erlangen-Bruck. „Wir Buckis haben was vorzuzeigen und es ist schön, wenn ein Verein dafür mal im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht“, fand Dittrich.

Ehe man sich auf Einladung der Stadt zur Brotzeit in den Gewölbekeller des Rathauses begab, hatte der Ehrenamtsbeauftragte Georg Distler noch eine Überraschung parat. Er überreichte für mehr als zehnjährige Verdienste um den Fußball an SV-Geschäftsführer Raimund Kupfer die Ehrenuhr des Deutschen Fußballverbands.