Männer machen einen Schritt nach vorne und gewinnen nach langem Rückstand in Erlangen-Bruck
34:35-Sieg nach zwischenzeitlichem Vier-Tore-Rückstand
Am Sonntagmorgen bei einer personell durchaus respektabel besetzten Dritten des TV 61 Bruck anzutreten – es gibt angenehmere Aufgaben in der Handball-Bezirksliga. Doch die Buckis bestanden die Bewährungsprobe und siegten am Ende knapp, jedoch verdient.Männer Bezirksliga-West: TV 61 Erlangen-Bruck 3 – SV Buckenhofen 34:35 (16:13)
Die SV-Männer starteten stark. Sie übernahmen vom Anpfiff weg Initiative und Führung, nach zehn Minuten stand es bereits 3:6. Doch war zu spüren, dass die Abschlüsse nicht mit letzter Konsequenz erfolgten, auch die Defensive wurde anfälliger. So kamen die Hausherren besser ins Spiel, waren nach einer Viertelstunde gleichauf (8:8) und gingen anschließend in Front. Zunächst hielten die Buckis noch dagegen (9:11, 20. Minute), der TV 61 startete jedoch einen Lauf und kam drei Minuten vor der Pause zum 15:12 Zwischenstand. Drei Tore betrug der Abstand auch zur Pause.
Nach Wiederbeginn behaupteten die „Gaßhenker“ ihren Vorsprung (19:15, 35. Minute), auch Mitte des zweiten Spielabschnittes hatte der TV 61 noch alle Trümpfe in der Hand (25:21). Dass die Aufholjagd der Buckis trotz ordentlicher Angriffsleistung keine Wirkung zeitigte, lag nicht zuletzt auch an einer nach wie vor löchrigen Abwehr.
In einer Auszeit der Hausherren schien Trainer Bauer dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Mannen bekamen den Glauben an den eigenen Erfolg zurück, und nach dem 28:25 zehn Minuten vor dem Ende packten die Buckis nun ihre Stärken aus. Beim 28:27 war man ganz nahe dran, beim 31:31 (56. Minute) gleichauf. Bruck legte jedoch nach und wieder ein Tor vor, letztmals zum 34:33. Im Gegenzug egalisierte Forstner erneut, und als man den nächsten TV-Angriff abgewehrt hatte, nutzte Julius Gumbmann 20 Sekunden vor dem Ende per Heber die Chance zum 34:35. Beim letzten Anrennen der Gastgeber handelte sich Max Hoh – ebenfalls erfolgreicher Werfer – noch eine Zeitstrafe ein, doch kam Bruck nicht noch einmal zu einem strukturierten Angriff, der Sieg war sichergestellt.
Trainer Bauer war über den Erfolg natürlich froh, analysierte neben den Schwächen des ersten Durchgangs dennoch auch positiv: „22 Tore in der zweiten Halbzeit – da haben wir wirklich das Angriffsspiel gezeigt, wie wir es sehen wollen.“ Und so soll es seiner Meinung nach am nächsten Sonntag weitergehen.
Es spielten:
Meyer, S. Weber; Forstner 5, Funke 3, Ju. Gumbmann 7, L. Hofmann 1, S. Hofmann, M. Hoh 6/1, Lippert, Schmucker 3, Schnell 3, Jo. Weber 1, Ju. Weber 3, Weimert 3.































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